Umweltlabor Boden

Das Naturerlebniszentrum Rhön ist nicht unbekannt. Und bei uns hat es auch schon mehrmalig besonders nachhaltige Projekte durchgeführt. Die Schüler selbst wünschten sich: Können wir nochmal sowas wie im letzten Jahr machen?
Ja, auf jeden Fall. Das Modul Boden war zum Glück schon gebucht und die Kinder waren voller Motivation. Und das merkte man dann auch an den Ergebnissen: Sobald sie auf ihre Forschungsarbeit losgelassen wurden, suchten sie… und wer sucht, der findet. In dem Fall zahlreiche Erdbewohner, die teilweise einen Schrei durch den Wald hallen ließen oder ein kleines Maß an Ekel hervorriefen. Auch dazu gibt es Bilder, aber die bleiben unveröffentlicht 😉

Das war nur der erste Streich. Und der zweite (und dritte) folgt sogleich…

Nach einer ausführlichen Frühstückspause folgten nämlich noch zwei weitere Aufgaben, die mit dem Boden zu tun hatten:


1. Bodenbeschaffenheit: Zum einen wurde die Wasseraufnahme an unterschiedlichen Stellen gemessen. Zum anderen beurteilten die Kinder durch die Rollprobe die Art der Erde. 
2. Ernährung: Zuerst war noch nicht jedem klar, warum man einen Burger oder einen Kaffee in Quadratmeter messen kann. Aber durch die maßstabsgetreuen Tafeln konnten sie ein Bewusstsein dafür gewinnen, dass die Nahrungsmittel, die wir täglich zu uns nehmen, Boden beanspruchen.

 

Manchmal brauchen wir mehr, als uns theoretisch zusteht, das zeigten teilweise die Tafeln der Schüler. Das soll kein Vorwurf sein, aber sicherlich ist es gut, bei den Kindern das Bewusstsein zu schärfen. Unsere Welt ist wertvoll und wir teilen sie uns. Wenn nur ein Teil der Klasse diese Botschaft mitnimmt, ist schon viel gewonnen.