Einen Tag später, als ursprünglich geplant: Das Sportfest wurde aufgrund der regnerischen Wetterlage auf den 21. Mai verlegt. Und es war richtig schön: sonnig und warm. Nicht immer ein Vorteil. Eine der Sportlerinnen meint: „Wenn man Sport treibt, ist es mir lieber, es ist ein bisschen regnerisch, aber kühl.“ Und auch die Wettkampfrichter suchten zwischendurch den Schatten.
Trotzdem – Sonnenschein am Himmel, Sonnenschein im Herzen. Gute Laune war wieder einmal Programm. Oft war es die Freude am Sport, manchmal auch der Ansporn, einen persönlichen Höchsterfolg zu erzielen. Und einige wurden auch von Freunden angefeuert. Und einige Schüler unterstützten auch tatkräftig beim Zeit oder Sprungweite messen, Sand glätten oder Ball zurückwerfen. Jeder war eingebunden, ein richtiges Gemeinschaftserlebnis. Manche, die gerade Pause hatten, fanden sich auch bei ihrem gemeinsamen Hobby Fußball zusammen und kickten mit Ehrgeiz und Freude die Bälle in Richtung des Tores… und der Tormann musste sich beweisen.
Im übrigen nutzte manch ein Lehrer auch die Chance, wenn er gerade eine freie Minute hatte. So zum Beispiel wollte Frau Reß sich mit den Schülern messen und trat auch im Weitsprung an! Das Ergebnis wir geheim gehalten. 😉
Obwohl natürlich jeder sportliche Einsatz unabhängig vom Ergebnis grundsätzlich Anerkennung verdient, ist es Tradition, die besonders hervorragenden Leistungen zu würdigen:
Beim Weitwurf wurden bei den Mädchen als bestes Ergebnis 31,7 Meter (Julia Rohracker) erzielt. Fast doppelt so weit warf bei den Jungen Sijad mit 59,3 Meter, knapp gefolgt von Denis Zizer (58,6 Meter)
Beim Weitsprung überzeugten Miley Schefel mit 3,75m und Lara Baumgart mit 3,52m bei den Mädchen, die besten Leistungen bei den Jungen erzielten Tim Bruckmüller (5,20m) und wiederum Denis Zizer (4,85m)
Beim Lauf überzeugten Tim Bruckmüller und Lorenz Hanel mit 13,0 sowie Otto Kiesel und Leon Rohracker mit 13,1 auf 100m. Bei den Mädchen konnten Marlene Seifert und Lara Steinmetz punkten.
Bei der Mittelstrecke begeisterten wieder Marlene Seifert und Mina Keen auf 800m sowie Otto Kiesel und Sijad Shirzad im 1000 Meter Lauf.
Die fleißigen Sportler wurden auch wieder gut mit Getränken und leckerem Essen versorgt: Der Elternbeirat organisierte einen vielseitigen und gesunden Verkaufsstand, der gut angenommen wurde.
Das komplette Team sorgte für einen reibungslosen Ablauf und einen fairen Wettkampf. Besonderer Dank ging wieder an Jessica Gabold, die zu jedem Zeitpunkt den Überblick hatte. In diesem Jahr ist auch hervorzuheben, dass die Erfassung der Leistungen erstmals zusätzlich digital erfolgte, was eine schnellere Auswertung gewährleistet. Ein Dank geht hier an Lena Baumgart.
Man darf FESTstellen: Das Sportfest verdient den Titel: FEST. Die Stimmung war top, die Leistungen wurden gefeiert, die Freude am Sport war deutlich spürbar. Was will man mehr…? Natürlich eine neue Runde im nächsten Jahr.