Betriebliche Lernaufgabe 2026

Die Präsentation der betrieblichen Lernaufgaben, die aus den Praktika der Achtklässler entstehen, ist längst eine etablierte Veranstaltung, die sich immer wieder lohnt. Für die neugiereigen Besucher und vor allem für die Schüler.

Ergebnisse der Praktika

Frau Georg, Klassenleiterin der 8b kündigte schon in der Eröffnung an, dass es einige überzeugende Präsentationen gab. Davon konnte man sich an den Ständen überzeugen. Mut machte sie denjenigen, bei denen es noch nicht so gut lieg, den sie „haben die Möglichkeit, nach einem 2. Praktikum in der 9. Klasse mehr von ihren Fähigkeiten zu zeigen.“

Wie intensiv die Erfahrungen in den Praktika sind, stellte Frau Hanna immer an den Tagen nach dem Praktikumstag fest. Die Klassenleiterin der 8aM meldete den Schülern direkt zurück: „Wie oft war ich erstaunt, was für genaue Beobachter ihr seid, wie feinfühlig ihr sein könnt und was ihr wieder alles an Erfahrungen aus der Arbeitswelt mitgebracht hattet.“

Das zeigten die Schüler dann auch. Allerdings erst, nachdem sie sich bei zwei wichtigen Begleitern bedankt hatten, die Berufsberaterinnen an unserer Schule: Lenka Langer von der GbF und Theresa Koch von der Agentur für Arbeit.

Zwei gelungene Präsentationen

Zwei betriebliche Lernaufgaben wurden vor dem gesamten Publikum vorgestellt:

Hanna Büscher stellte die Arbeit als Erzieherin im St. Josef Kindergarten in Reichenbach vor und berichtete über ihre Aufgabe, ein Buch vorzulesen. Das beginnt nicht etwa mit dem Öffnen eines Buches und endet mit dem Schließen – nein. Passend zur Jahreszeit brachte sie zum Heranführen gepflückten Löwenzahn mit, am Ende durften die Kinder ein Löwenzahnbild malen. Man merkte schon an ihrem Bericht, wie sehr ihr die Arbeit Spaß macht.

 

Ähnlich bei Paul Kneuer. Wie ein Experte stand er neben der Kawasaki und berichtete über sein Praktikum als Zweiradmechatroniker bei RF Biketech in Nüdlingen. Es habe sehr viel Spaß gemacht, weil er gerne schraube und auch großes Interesse an Motorrädern habe. Kein Wunder, dass er an dem Motorrad souverän zeigen konnte, an welchen Schrauben man drehen muss, an welchen Hebeln man drücken muss, wenn man einen Ölwechsel, Kettencheck oder Lichtercheck durchführen möchte.

vielseitige Informationsstände

Nicht weniger interessant waren die vielen Stände, an denen man sich im Anschluss der die vielseitigen Möglichkeiten auf dem (regionalen) Arbeitsmarkt erkundigen konnte. Manche erzählten so begeistert von ihrem Praktikum, dass man ihnen nur wünschen kann, dass sie in ihrem Traumberuf Fuß fassen. Für andere war es eine interessante Erfahrung mit dem Vorhaben, noch in einen anderen Bereich hinein zu schnuppern. Sie haben ja noch etwas Zeit.

Die BLA erwies sich also auch dieses Jahr wieder als eine lohnende Veranstaltung. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Betriebe, ihre Gastfreundschaft, ihre Zeit und ihre Wertschätzung unseren Schülern gegenüber.

Die Klasse 7b sorgte außerdem dafür, dass an dem Abend keiner hungrig oder durstig nach Hause gehen musste.