Am 15. Juni 2026 fand die offizielle Amtseinführung unseres neuen Rektors Matthias Kihn statt. Es wehte ein frischer Wind. Das passte. Denn ein Schulleiterwechsel bringt immer frischen Wind in eine Schule.
Das Kollegium hat das ja jetzt schon fast ein ganzes Schuljahr erleben dürfen. Man hat sich kennen gelernt und kennt sich mittlerweile. Man kann also durchaus das in den Reden Erwähnte bestätigen: Matthias Kihn wurde immer wieder als ruhiger, sachlicher, bedachter Schulleiter herausgestellt, der sehr gut zuhören kann. Statt überstürzter Entscheidungen ist alles wohl überlegt und gut begründet.
Die Schulamtsdirektorin Birgit Herré stellte zudem seine klare Kommunikation und gründliche Reflexion in ihren bisherigen Gesprächen heraus und stellte fest, dass er sein Kollegium seinen Stärken entsprechend einsetzt. Der Bürgermeister von Münnerstadt, Michael Kastl, betonte (stellvertretend für alle Bürgermeister des Einzugsgebietes der Schule) die gute Zusammenarbeit im Schulverbund und Schulverband. Es sei dabei natürlich auch förderlich, die politischen Strukturen zu kennen – was ja bei unserem neuen Schulleiter durchaus der Fall ist.
In der Rede der Personalratsvorsitzenden Sabine Oschmann-Hockgeiger ging es vor allem um Nüsse: um die harten, die es als Rektor zu knacken gilt, aber auch um die süßen, die mehr Freude bereiten und Kraft geben. Ihr Wunsch für die Zukunft liegt auf der Hand: viele von den süßen Nüssen! Symbolisch überreichte sie auch einen Korb, gefüllt mit… na, da kommst du selber drauf!
Für den Elternbeirat überbrachten Frau Miller und Frau Hesler Glückwünsche an Herrn Kihn als neuen Rektor. Sie bedankten sich für die bereits erfolgte Zusammenarbeit und freuten sich auf die weiteren gemeinsamen Aktionen. Sie verbanden dies mit dem gemeinsamen Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler sich an der Schule wohlfühlen und wahrgenommen fühlen sollen. Auch die Vertreter der Schülerschaft, Lara Baumgart und Lukas Hartmann gratulierten und überreichten als Präsent eine Sammlung von Textmarkern, „um die richtigen Akzente in der Schule“ setzen zu können.
Herzergreifend war schließlich der Beitrag der Klasse 5a mit ihrer Lehrerin Julia Scheller, die Herrn Kihn gebastelte Blumen überreichte, begleitet durch persönliche Wünsche oder Würdigungen, wie zum Beispiel: „Ich wünsche Ihnen Kraft, Motivation und Zuversicht für tägliche Herausforderungen.“ Oder aber: „Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit, starke Stimmbänder, stets aufmerksame Schüler und ein großes Glas Kaffee für den Start in den Tag.“ Und außerdem: „Ich wünsche Ihnen starke Nerven, einen vollen Akku und die seltene Superkraft, gleichzeitig an drei Orten sein zu können.“ Daraus ergab ich ein Blumenstrauß, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Schüler waren auch ganz zum Beginn eingebunden: Markus Klöffel, Lukas Weipert und Ben Nöth unterstützten perfekt mit ihren Blasinstrumenten beim Eröffnungslied. Die drei Abschlussschüler waren im laufenden Schuljahr auch schon mit dem neuen Rektor selbst auf der Bühne gestanden und hatten die damalige Weihnachtsfeier musikalisch umrahmt. Ihr Eröffnungslied wurde begleitet von den Lehrkräften Lena Baumgart und Oliver Krause, die auch an anderer Stelle das Fest immer wieder mit ihrer musikalischen Begleitung bereicherten.
Das Kollegium war überhaupt auch aktiv. In der Vorbereitung sowieso. Aber auch während der Festlichkeiten. So endete die Amtseinführung auch mit einem entsprechenden Beitrag, bei dem zum Schluss alle Lehrkräfte zum neuen Rektor kamen und ihm je eine Praline übergaben. Der Hintergrund: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt.“ Kommt uns bekannt vor aus Forrest Gump. Das Zitat war der Aufhänger für die tiefgründige und gleichzeitig erheiternde Rede, vorgetragen von Sebastian Beck und Katharina Reß stellvertretend fürs ganze Kollegium, die den offiziellen Abschluss der Amtseinführung darstellte.
Zuletzt trat auch der neue Rektor Matthias Kihn ans Rednerpult. Neben seinem Dank für die Beiträge berichtete er über die herzliche Aufnahme ins Kollegium, die ihm als gebürtigem Rhöner den Einstieg sehr leicht gemacht habe. Er beschrieb den Umgang miteinander als freundlich, humor- und respektvoll. „Gute Schule entsteht dort, wo Zusammenarbeit gelingt“, war sich Matthias Kihn sicher. Er will mitwirken, dass die Freiherr-von-Lutz-Mittelschule eine Schule ist, die jungen Menschen Orientierung, Vertrauen und Perspektiven gibt.
In heiterer Atmosphäre endete das Fest bei lockeren Gesprächen. Die Köstlichkeiten von der Metzgerei Glassauer sorgten zusätzlich für einen nicht nur gemütlichen, sondern auch leckeren Ausklang der Feier.